Events | Haircuts & Social Justice: Drei Generationen aus Los Angeles im Gespräch

Online | 17. Juni 2021

Angesichts der andauernden Proteste und Initiativen gegen Rassendiskriminierung in den USA wird vielerorts diskutiert, inwiefern sich heutiger politischer Aktivismus von dem früherer Generationen unterscheidet.​
 
Drei Generationen, allesamt nicht-weiße Mitglieder der queeren Community in Los Angeles, kommen für ein Gespräch über Politik und Protest, soziale Gerechtigkeit, Identität und Fürsorge zusammen: Madin Ray Lopez, Filmemacher Reeves Gift und Genderforscherin Karen Tongson treffen sich im ProjectQ, einem Friseursalon und Kommunikationszentrum, das sich in erster Linie trans und queeren, nicht-weißen Jugendlichen widmet, die häufig Diskriminierung erfahren und von Obdachlosigkeit bedroht sind.
 
 
Aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln werden die drängenden Anliegen für mehr soziale Gerechtigkeit besprochen und welchen Beitrag ProjectQ in Los Angeles und andere queere und antirassistische Projekte dazu leisten.​

 
 

Teilnehmer*innen

Karen Tongson ist „Professor of English, gender & sexuality studies, and American studies & ethnicity“ an der University of Southern California. Sie ist die Autorin zweier Bücher: Why Karen Carpenter Matters (2019, demnächst in Europa bei Faber books, November 2021). und Relocations: Queer Suburban Imaginaries (2011). Sie schreibt Beiträge und Kommentare für NPR, Los Angeles Review of Books (LARB), L.A. Weekly, BuzzFeed Reader, The Los Angeles Times, The Washington Post, und Public Books, sowie für andere wissenschaftliche und öffentliche Foren. Sie ist Co-Host des Podcasts Waiting to X-hal‪e.

Madin Ray Lopez (They/Them) ist Gründer*in des ProjectQ. Schon früh war klar, dass Haareschneiden zum Beruf werden sollte, da es eine zuverlässige Karriere darstellte, in welcher auch Kreativität eine Rolle spielt. Nach eigenen traumatischen <wbr>Kindheitserfahrungen, machte Madin as sich zur Lebensaufgabe, LGBTQIA+-Jugendlichen zu helfen. ProjectQ entstand 2012 und im Juni 2018 eröffnete Madin „The ProjectQ Salon & Community Center“. Madin hofft, Jugendlichen und sich selbst beweisen zu können, dass Hartnäckigkeit schlechte Verhältnisse übertrumpfen kann.

Reeves Gift ist ein Filmemacher aus Washington DC mit Wurzeln in Trinidad. Er verbrachte seine Kindheit zwischen Trinidad und den USA und entwickelte so eine Liebe für Geschichten und traditionelle Folklore. Reeves studiert momentan an der School of Cinematic Arts der University of Southern California und plant ein Autor und Produzent in der Filmindustrie zu werden. Zu seinen Leistungen zählen Projekte und Serien mit dem PBS (Public Broadcasting Service) und der Stadt Los Angeles, sowie verschiedene photographische Projekte.

Schauen Sie das Video hier.

 


Das Kultursymposium Weimar ist ein diskursives Festival des Goethe-Instituts für neue Netzwerke und Ideen. Das Video ist der Beitrag des Thomas Mann House zum Symposium und eine Kooperation mit dem Goethe-Institut Los Angeles.

    

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